Classical Operetta Ensemble Vienna
The Members:
Martina Claussen
Die aus Baden-Württemberg (Deutschland) stammende
Mezzosopranistin übernahm bereits während ihres Studiums am
Konservatorium der Stadt Wien eine rege Konzerttätigkeit in Österreich
und Deutschland. Bald folgten Rundfunkaufnahmen mit zeitgenössischer
Musik und Engagements an der Wiener Kammeroper. Mit Opern-, Operetten und Musicalkonzerten
feierte sie Erfolge in Österreich (u.a. im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins und im Großen Saal
des Wiener Konzerthauses) und Deutschland, aber auch den USA, Japan und Korea. Seit den Johann
Strauss-Feierlichkeiten im Gedenkjahr 1999 ist sie Mitglied des Ensembles der JSG-Wien.
Johannes Föttinger
Der aus Wien gebürtige Tenor studierte an der Musikhochschule und am Konservatorium der Stadt
Wien bei Waldemar Kmentt, Ester Réthy, Ruthilde Boesch, Magarita Kyriaki und Klaus Ofzarek.
Neben Engagements in Österreich (Wiener Volksoper), Deutschland, der Schweiz und San Salvator
trat er vor allem in Hauptpartien von Opern und Operetten im Rahmen von Tourneen in Erscheinung.
Konzerte führten ihn überdies nach Polen, Tschechien, Slowenien und Kroatien.
Seit 2001 ist er Mitglied des Klassischen Operettenensembles Wien. Dabei werden ihm in erster
Linie Charaktertenöre in Operettenproduktionen anvertraut wie der Baron Mucki in „Rund um die
Liebe“ von Oscar Straus, womit er stets große persönliche Erfolge erzielen kann.
Margit Fussi
Margit Fussi, geboren in Baden, studierte an der Hochschule für Musik in Wien Klavier (Konzertfach)
bei den Professoren G. Hinterhofer und J. Dichler und nach erfolgreicher Diplomprüfung
Liedbegleitung bei Robert Schollum und Erik Werba. Zusätzlich absolvierte sie das Fach Orgel am
Diözesankonservatorium in Wien. Sie ist Professorin an der Sologesangsabteilung der
Musikuniversität Wien; von 1985 bis 1998 war sie Assistentin in der Liedklasse von Ks. Kurt Equiluz,
seit 1998 von Ks. Robert Holl.
Sie ist als Klaviersolistin, Begleiterin, Organistin und Cembalistin tätig und konzertiert höchst
erfolgreich nicht nur in Europa, sondern auch in den USA, Japan, Korea, Taiwan und China. Durch
ihre große künstlerische Erfahrung wird sie zu zahlreichen Meisterkursen als Pianistin und
Liedbegleiterin eingeladen, so zB von Hans Hotter, Kim Borg, Ileana Cotrubas, Graziella Sciutti,
Robert Holl, Kurt Equiluz u.a.
Sie ist Dozentin für Liedinterpretation und für Liedbegleitung in Wien sowie in Japan, Korea und Schweden.
Eine große Anzahl von Einspielungen auf CD und Rundfunkproduktionen belegen ihre künstlerische Tätigkeit.
Seit 2006 ist sie Mitglied des Klassischen Operettenensembles Wien. Seitdem tritt sie mit diesem im In- und
Ausland mit großem Erfolg bei zahlreichen Konzerten auf und leitet überdies jede musikalische Neueinstudierung einer
Operettenproduktion.
Teresa Gardner
Die Sopranistin wurde in Lissabon geboren und studierte an der Hochschule für Musik und
darstellende Kunst in Wien Gesang, musikdramatische Darstellung sowie Lied und Oratorium
bei Edith Mathis. Etliche Meisterkurse, darunter bei Gundula Janowitz, Mara Zampieri und
Ileana Cotrubas, rundeten ihre Ausbildung ab. 1990 war sie erste Preisträgerin beim
Wettbewerb „Musikalische Jugend Portugals“ sowie Finalistin und Preisträgerin bei vielen
nationalen und internationalen Wettbewerben.
Konzertauftritte führten Teresa Gardner in die bekanntesten Konzertsäle Österreichs und
Deutschlands, wie in das Wiener Konzerthaus, das Gewandhaus Leipzig, das Festspielhaus
Baden-Baden, das Konzerthaus Berlin oder die Alte Oper Frankfurt, sowie in die Schweiz, die
Niederlande, nach England, Belgien, Polen, Ungarn, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien,
China und in die USA. Daneben erhielt sie zahlreiche Engagements für Opern- und
Operettenproduktionen. Zu ihren wichtigsten Opernpartien zählen dabei die Konstanze, Donna
Elvira und Donna Anna, die Figaro-Gräfin, Gilda und Mimi. In der Operette brillierte sie u.a. als Adele, Laura im
„Bettelstudent“, Kurfürstin im „Vogelhändler“ und in der Titelrolle von Leo Falls „Madame Pompadour“.
Seit Bestehen des Klassischen Operettenensembles Wien ist sie dessen Mitglied und ist bei dessen
Operettenproduktionen immer wieder in Divarollen zu erleben.
Cornelia Hübsch
Die aus Baden stammende Sopranistin studierte Gesang in Graz bei Elisabeth Batrice. 2003 war
Sie Finalistin beim Internationalen Heinrich Strecker-Operettenwettbewerb und 2008 Preisträgerin
beim Internationalen Nico Dostal-Operettenwettbewerb. Zunächst trat Sie in erster Linie als
Konzertsängerin und Solistin kirchenmusikalischer Werke in Erscheinung. Ihre Auftritte erstreckten
sich dabei nicht nur auf den österreichischen Raum, sondern auch auf verschiedene Bühnen
Japans. Mit der Partie der Adelheid gab sie ihr Debut im Klassischen Operettenensemble Wien.
Seitdem tritt sie mit diesem nicht nur bei Opern- und Operettenkonzerten, sondern auch in
Bühnenpartien erfolgreich in Erscheinung.
Martin Maier
Der junge österreichische Tenor studierte Gesang bei Gerd Fussi sowie Lied und Oratorium bei
KS Robert Holl, Margit Fussi und Franz Lukasovsky. Mit Meisterkursen bei KS Kurt Equiluz und
Helena Lazarska ergänzte er seine Ausbildung. Bislang trat er vornehmlich als Lied- und
Oratoriensänger in Erscheinung. Daneben wirkte er bei Produktionen der Opern „The Fairy
Queen“ und „La Colombe“ von Charles Gounod in Österreich mit. Im Februar 2009 debütierte
er bei einer Neuinszenierung von Franz Lehárs „Lustiger Witwe“ am Badener Stadttheater.
Mit der Partie des Herzogs gab Martin Maier 2008 sein erfolgreiches Debüt im Klassischen
Operettenensemble Wien und wird hier gerne für lyrische Tenorpartien eingesetzt.
Ingrid Nowotny
Die gebürtige Steirerin absolvierte nach ihrer Matura ein zweijähriges Modecolleg in Wien, das sie
mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. Danach besuchte sie die einjährige Meisterschule für
Damenkleidermacher mit Schwerpunkt Bühnenkostüme ebenfalls in Wien und legte 1999 ihre
Diplomprüfung ab.
Ihre Ausstattung der Operette „Rund um die Liebe“ im Jahre 2002 stellte ihre erste Arbeit für das
Klassische Operettenensemble Wien dar, die im In- und Ausland große Beachtung fand. 2008
konnten ihre Kreationen bei den Aufführungen der Operette „Der tapfere Soldat“ von Oscar Straus in
Wien sowie Nieder- und Oberösterreich bewundert werden und erhielten dafür die Anerkennung
Hans Tanzbergers, des langjährigen Gewandmeisters des Österreichischen
Bundestheaterverbandes.
Anna Ryan
Die vor allem in dramatischen Opernpartien international gefragte österreichische Künstlerin wurde
in Jerewan, der Hauptstadt von Armenien, geboren. Hier erfuhr sie ihre erste sängerische
Ausbildung und debütierte an der dortigen Staatsoper. Danach kam sie zur weiteren Ausbildung
ihrer Stimme nach Wien, dass ihr rasch zur zweiten Heimat wurde und von wo aus sie eine
internationale Karriere startete. Ihre Engagements führten sie bisher nach Deutschland, Spanien,
Ungarn, Russland, Italien, Tschechien, Lettland, Argentinien und Japan.
Im Zentrum ihres Repertoires stehen nicht nur Opernpartien wie Mimi, Tosca, Aida, Troubadour-
Leonore, Fidelio-Leonore, Abigail und Turandot, sondern auch Operettenrollen wie die der lustigen
Witwe, der Csárdásfürstin oder der Gräfin Mariza. Von ihren bisherigen Erfolgen seien nur ihre
umjubelten Auftritte als Fidelio-Leonore an der Janacek-Oper in Brünn, als Aida im Teatro Colon
und im Festspielhaus Buenos Aires sowie als Abigail und Turandot an der Prager Staatsoper
genannt. In Kürze wird sie die Marschallin an der Oper in Pressburg singen. Die Sopranistin Anna
Ryan gehört seit 2001 dem Klassischen Operettenensemble Wien an. In den letzten Jahren hat sie sich zu dessen
erster Diva entwickelt, die bei allen großen Konzerten brilliert und, so es ihre internationalen Verpflichtungen erlauben,
auch bei Operettenproduktion höchst erfolgreich mitwirkt.
Gerhard Schifko
Der dramatische Tenor wurde in Eisenerz in der Steiermark geboren. Seine künstlerische
Ausbildung (Gesang und Schauspiel) erfuhr er in Wien. Bislang trat er vornehmlich mit
Opernkonzerten in Erscheinung, wobei das Werk Richard Wagners stets einen zentralen
Stellenwert einnimmt. Im Rahmen seiner Konzerttätigkeit waren bislang Ausflüge ins Operettenfach
keine Seltenheit. Mit der Partie des Popoff in der Oscar Straus-Operette „Der tapfere Soldat“ gab
Gerhard Schifko im 2008 sein erfolgreiches Debüt im Klassischen Operettenensemble Wien. Er ist
auch Ensemblemitglied des "Klassischen Wiener Operettenensemble" der Johann
Straussgesellschaft.
Gisela Theisen
Die aus Deutschland stammende Mezzosopranistin studierte an der Wiener Musikuniversität
Gesang. 1996 schloss sie mit Auszeichnung ab und erhielt im selben Jahr den
Würdigungspreis des österreichischen Bundesministers für Wissenschaft und Kunst. Bei KS
Walter Berry, KS Hilde Zadek und KS Sona Ghazarian ergänzte sie ihre Ausbildung. Nach
verschiedenen Engagements und Rundfunkaufnahmen in Österreich, Deutschland und der
Schweiz war sie 1999 Finalistin des Internationalen Johann Strauss-Gesangswettbewerbs
der Johann Strauss-Gesellschaft Wien und wurde noch im selben Jahr an die Pariser Opéra
Comique engagiert. Von hier aus führten sie Gastspiele an die Opernhäuser von Reims und
Budapest. In der Folge erhielt sie auch Engagements ans Linzer Landestheater, an die
Wiener Volksoper sowie in die Schweiz, nach Kroatien und Serbien.
Zu ihren wichtigsten Partien gehören der Sesto und der Annio in Mozarts „Titus“, Dorabella, Cherubino, Octavian, der
Komponist in „Ariadne auf Naxos“ sowie der Orlofsky. Daneben liegt ein besonderer Schwerpunkt ihrer sängerischen
Tätigkeit auf dem Liedschaffen des 20. Jahrhunderts. 2002 gab sie durch ihre Mitwirkung bei der konzertanten
Aufführung der Josef Strauss-Operette „Frühlingsluft“ ihr Debüt im Klassischen Operettenensemble Wien, bei
dessen Produktionen sie seitdem in regelmäßigen Abständen erfolgreich in Erscheinung tritt.
Harald Wurmsdobler
Der aus Oberösterreich stammende Tenor studierte Gesang sowie Musik-, Instrumental- und
Gesangspädagogik am Salzburger Mozarteum und danach an der Wiener Musikuniversität.
Die Opernschule absolvierte er am Konservatorium der Stadt Wien. Danach belegte er
Meisterkurse bei Ks. Helmut Wildhaber, Margreet Honig und Gerhard Kahry.
Opern- und Operettenengagements – vorwiegend für Buffopartien – führten ihn bereits nach
Deutschland, Frankreich, Japan, China, Indien und die Philippinen, wenngleich seine
sängerische Haupttätigkeit sich bislang auf das Inland konzentrierte; dabei wirkte er auch
bereits mehrmals bei Konzerten der Gardemusik Wien mit. Mit dem Grafen Fodor in der
Strauss-Operette „Cagliostro in Wien“ gab er 2006 erfolgreich sein Debüt im Klassischen
Operettenensemble Wien und wirkt seitdem in regelmäßigen Abständen bei dessen
Operettenproduktionen mit.