VERLEIHUNG DES GOLDENEN JOHANN STRAUSS 2026
an
Helga Papouschek
Im Jahr ihres 90jährigen Bestandsjubiläums vermochte die Johann Strauss-Gesellschaft bei der Verleihung des „Goldenen Johann Strauss“ erneut eine Premiere zu bieten, und das obwohl diese Auszeichnung bereits zum 13. Mal verliehen wurde: Erstmals erging sie an eine Soubrette, und zwar an Helga Papouschek, die mit Abstand beliebteste und erfolgreichste Wiener Soubrette in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. An die 2.000 Mal war sie in allen bedeutenden Partien ihres Fachs auf der Bühne der Wiener Volksoper zu sehen gewesen. Daneben machte sie durch zahlreiche Bühnen- und Fernsehproduktionen noch zusätzlich internationale Karriere. Mit ihrer Gestaltung der Rolle der Pepi in „Wiener Blut“ hat sie Maßstäbe gesetzt, die bis dato von keiner anderen Soubrette mehr erreicht werden konnten. Dafür wurde sie am 27. Juli 2026 mit dem „Goldenen Johann Strauss“ im Rahmen eines dafür bereits Tradition gewordenen Galadiners im Marchfelderhof in Deutsch-Wagram ausgezeichnet.

Viele namhafte Freunde, Bühnenkollegen und Bewunderer der Künstlerin waren dazu erschienen, darunter Ks. Heinz Zednik (Preisträger des Jahres 2016), Prof. Werner Resel (Preisträger des Jahres 2018), Univ.-Prof. Rainer Küchl (Preisträger des Jahres 2022), Ksp. Marianne Nentwich (Doyenne des Theaters in der Josefstadt), als weitere prominente Vertreterinnen und Vertreter der Sparte Schauspiel Ulli Fessl und Gerhard Ernst vom Wiener Burgtheater sowie Edith Leyrer und Marcus und Leila Strahl, Volksoperntenor Carsten Süß, Nationalratspräsident und Bundesminister a. D. Dr. Werner Fasslabend, der Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer, Hans Arsenovic, der populäre Wiener Dompfarrer zu St. Stephan, Toni Faber, die ehemalige zweifache Europa- und Weltmeisterin sowie Olympiasiegerin 1972 in Eiskunstlauf, Trixi Schuba, sowie der international renommierte österreichische Illusionist Magic Christian.
Die musikalische Umrahmung besorgten das Deutsch-Wagramer Blasorchester, die Johann Strauss-Konzertschrammeln, die Sopranistin Helga Graczoll und Gerhard Ernst, beide Kollegen Helga Papouscheks an der Wiener Volksoper und beide begleitet am Klavier von Prof. Margit Fussi.
Als besondere Überraschung wurde der Preisträgerin nach der Laudatio und der feierlichen Überreichung des Goldenen Johann Strauss zusätzlich eine musikalische Ehrung zuteil: Zum ersten Mal seit 2016 fügte JSG-Präsident Prof. Mag. Peter Widholz seiner verbalen Würdigung wieder eine sängerische Huldigung hinzu. Mit einem extra für diesen Anlass von ihm auf die Preisträgerin abgestimmten Text sang er das Tenorlied „Zwei Märchenaugen“ aus Emmerich Kálmáns „Zirkusprinzessin“ und überreichte danach einer sichtlich gerührten Helga Papouschek diese Textfassung mit einer persönlichen Widmung (siehe unser Titelfoto: Helga Papouschek mit Text und Taschentuch).
Den Abschluss bildete schließlich eine riesige Geburtstagstorte, denn Helga Papouschek feierte an diesem Tag noch zusätzlich ihren 85. Geburtstag.

Auszüge aus Pressestimmen
„Gold für eine Grande Dame …… Sie studierte Schauspiel und Gesang und war in über 50 TV-Shows in Österreich, Deutschland und Holland sowie in zahlreichen Kinoproduktionen und Operettenverfilmungen zu sehen. Sie wurde auch zum Ehrenmitglied der Wiener Volksoper ernannt. Eine besondere Auszeichnung gab’s jetzt für die Schauspielerin im Marchfelderhof, denn dort wurde ihr der Goldene Johann Strauss verliehen.“ (Kurier, 29. Juli 2026)
„Als Helga Papouschek in einem historischen Cabriolet am 27. Juli vor dem Marchfelderhof vorfuhr, war klar: Das wird kein gewöhnlicher Abend. …… der Abend gehörte ganz der Schauspielerin. Unter Standing Ovations nahm Papouschek den Goldenen Johann Strauss entgegen – jener begehrte Ehrenpreis, der in Kulturkreisen längst als der „Walzer-Oscar“ gilt und Persönlichkeiten ehrt, die das musikalische Erbe des Walzerkönigs lebendig halten.“ (Heute, 28. Juli 2026)
„Walzer-Oscar für die Volksopern-Soubrette. Während in Salzburg derzeit der „Jedermann“ die Festspielzeit prägt, hieß es im Marchfelderhof „Alles Walzer!“. Bereits zum 13. Mal verlieh die Johann Strauss-Gesellschaft Wien den Goldenen Johann Strauss, der als einer der renommiertesten Kulturpreise des Landes gilt.“ (Wiener Bezirksblatt, 29. Juli 2026)
„Neben der eigentlichen Trophäe wurde Papouschek auch noch mit einer marmornen Ehrentafel gewürdigt, die nun die Fassade des Marchfelderhofs schmückt.“ (Leadersnet, 28. Juli 2026)
„Nach der feierlichen Enthüllung einer marmornen Ehrentafel sorgten die Johann Strauss JSG-Konzertschrammeln mit den schönsten Melodien des Walzerkönigs für beste Unterhaltung. Ein festliches Fünf-Gänge-Galadinner – von feinem Mango-Avocado-Tatar über aromatisches Paradeiser-Süppchen bis zu butterzarten Ochsenwangerln – mit Weinviertler Weinen von Katharina Baumgartner rundete den glanzvollen Abend ab.“ (MeinBezirk, 29. Juli 2026)
„Mit dem ,Schwipslied‘, der berühmten Gesangseinlage zur Musik der Annen-Polka op. 117, die in die Operette ,Eine Nacht in Venedig‘ von Johann Strauss eingefügt wurde, begeisterte die ehemalige Sopranistin der Wiener Volksoper, Helga Graczoll. Spritzig, kokett, charmant und mitreißend präsentierte sie diesen überaus beliebten Strauss’schen Operettenschlager, souverän am Klavier begleitet von Margit Fussi. … Als musikalische Laudatio interpretierte Peter Widholz die weltberühmte Tenor-Arie „Zwei Märchenaugen“ aus der Operette ,Die Zirkusprinzessin‘ von Emmerich Kálmán. Mit überragender stimmlicher Souveränität, Charme, interpretatorischer Authentizität, hoher musikalischer Intelligenz und enormer Präsenz brillierte Peter Widholz als exzellenter musikalischer Laudator! Gerhard Ernst imponierte anschließend mit ,In einem kleinen Café in Hernals‘ von Hermann Leopoldi und als Alfred P. Doolittle ,Hei, heute Morgen mach‘ ich Hochzeit!‘ aus dem weltbekannten Musical ,My Fair Lady‘ von Frederick Loewe und Alan J. Lerner. Mit gekonnter, schauspielerischer Raffinesse, Präsenz und klugem Einsatz von Sprech – und Gesangsstimme präsentierte er eine mitreißende Darbietung. Einfühlsam am Klavier begleitet von Margit Fussi.“ (Online Merker, 31. Juli 2026, und Septemberausgabe des ,Neuen Merker‘)
„Ein glänzender Abend von hochkarätiger Brillanz und exzeptioneller Exzellenz!“ (Klassik begeistert, 31. Juli 2026)
Fernsehbeiträge
Neben dem ORF gestaltete auch TV 21 eine filmische Berichterstattung über die Festivität. Klicken Sie dafür bitte auf folgenden Link:

